Unbenannt

• 14 May 2007 - Zuerichverunsicherer

Sorglos altern, das wünschte ich mir. So wie viele andere brave Schweizer Fübüs auch.

Daraufhin arbeitete ich über 3 Jahrzehnte, bis mir  vor 3 Jahren die Hauptaorta gerissen ist. Leider versicherte meine Arbeitgeberin alle Risiken bei der Zürich Versicherung. Ein enormes Klumpenrisiko, wie sich herausstellte. Als fest stand, dass ich arbeitsunfähig bleibe, stoppte die Zürich die Zahlung der Krankentaggelder und zahlte bisher noch keine Rente aus der BVG. Die Zürich versuchte einen Kompromiss von 50% der Lohnsumme zu erzwingen. Seither muss ich  die Gerichte bemühen. Ich werde im eigentlichen Sinne des Wortes ausgehungert. Wohl verstanden, für eine Versicherung, die obligatorisch ist und für die ich und die Arbeitgeberin brav Prämien bezahlten. Das ist unser heutiges Versicherungswesen. Nimmt mich wunder, wie die Gerichte Arbeitsverträge, AHV-Einzahlungen, Versicherungsprämien, Policen, Lohnausweise, Steuern etc. bewerten, gegenüber der Behauptung der Zürich, mein Lohn sei fiktiv gewesen.

 

Am 30. Dezember 2002 wurde ich arbeitsunfähig wegen Unwohlseins. Am 1. Januar 2003 erlitt ich eine Aorta-Dissektion, musste notfallmässig ins Uni-Spital und habe seither eine künstliche Aorta, soweit sie ersetzt werden konnte. Hatte also viel Glück im Unglück! Ein grosses Unglück in meinem Falle war die Zürich-Versicherung (Krankentaggeld und BVG). Ein anscheinend grosses Klumpenrisiko für die Versicherungsorganisation, aber auch für Versicherte.

 

Seit 2003 kämpfe ich gegen die Zürich-Versicherung, bei der meine Arbeitgeberin die Lohnausfallversicherung und die Pensionskasse versicherte. Die Zürich Versicherung stoppte die Krankentaggelder und bestreitet den von ihr jeweils erstellten BVG-Versicherungsausweis. Sie bestreitet auch den Beginn der Krankheit, obwohl vom Arzt bestätigt. Es ist mir klar, dass es sich um einen grossen Geldbetrag handelt, für den es sich für die Zürich lohnt, zu streiten, zumal ich seit bald 4 Jahren auf dem Trockenen sitze und lediglich die IV-Rente erhalte.

 

Es wurde mir von der Zürich gedroht, wenn ich einen Vergleich von 50% der vereinbarten Leistungen nicht akzeptiere, dann werde die Sache auf dem Rechtsweg entschieden (dies vor einem Anwalt). Seither muss ich mich wehren; auch betr. IV  wollte die Zürich auf eine geringere Arbeitsunfähigkeit manipulieren, das kantonale Versicherungsgericht wies meine Klage zurück mit sehr einseitigen Argumenten zu Gunsten der Zürich Versicherung, nun liegen die Akten beim eidg. Versicherungsgericht.

 

Gibt es noch andere Geschädigte von der Zürich oder von anderen Ver(un)sicherungen?  Bin für jeden Ratschlag dankbar.

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• 14 May 2007 - Zürich Ver(un)sicherer

Sorglos altern, das wünschte ich mir. So wie viele andere brave Schweizer Fübüs auch.

Daraufhin arbeitete ich über 3 Jahrzehnte, bis mir  vor 3 Jahren die Hauptaorta gerissen ist. Leider versicherte meine Arbeitgeberin alle Risiken bei der Zürich Versicherung. Ein enormes Klumpenrisiko, wie sich herausstellte. Als fest stand, dass ich arbeitsunfähig bleibe, stoppte die Zürich die Zahlung der Krankentaggelder und zahlte bisher noch keine Rente aus der BVG. Die Zürich versuchte einen Kompromiss von 50% der Lohnsumme zu erzwingen. Seither muss ich  die Gerichte bemühen. Ich werde im eigentlichen Sinne des Wortes ausgehungert. Wohl verstanden, für eine Versicherung, die obligatorisch ist und für die ich und die Arbeitgeberin brav Prämien bezahlten. Das ist unser heutiges Versicherungswesen. Nimmt mich wunder, wie die Gerichte Arbeitsverträge, AHV-Einzahlungen, Versicherungsprämien, Policen, Lohnausweise, Steuern etc. bewerten, gegenüber der Behauptung der Zürich, mein Lohn sei fiktiv gewesen.

 Am 30. Dezember 2002 wurde ich arbeitsunfähig wegen Unwohlseins. Am 1. Januar 2003 erlitt ich eine Aorta-Dissektion, musste notfallmässig ins Uni-Spital und habe seither eine künstliche Aorta, soweit sie ersetzt werden konnte. Hatte also viel Glück im Unglück! Ein grosses Unglück in meinem Falle war die Zürich-Versicherung (Krankentaggeld und BVG). Ein anscheinend grosses Klumpenrisiko für die Versicherungsorganisation, aber auch für Versicherte.

 Seit 2003 kämpfe ich gegen die Zürich-Versicherung, bei der meine Arbeitgeberin die Lohnausfallversicherung und die Pensionskasse versicherte. Die Zürich Versicherung stoppte die Krankentaggelder und bestreitet den von ihr jeweils erstellten BVG-Versicherungsausweis. Sie bestreitet auch den Beginn der Krankheit, obwohl vom Arzt bestätigt. Es ist mir klar, dass es sich um einen grossen Geldbetrag handelt, für den es sich für die Zürich lohnt, zu streiten, zumal ich seit bald 4 Jahren auf dem Trockenen sitze und lediglich die IV-Rente erhalte.

 Es wurde mir von der Zürich gedroht, wenn ich einen Vergleich von 50% der vereinbarten Leistungen nicht akzeptiere, dann werde die Sache auf dem Rechtsweg entschieden (dies vor einem Anwalt). Seither muss ich mich wehren; auch betr. IV  wollte die Zürich auf eine geringere Arbeitsunfähigkeit manipulieren, das kantonale Versicherungsgericht wies meine Klage zurück mit sehr einseitigen Argumenten zu Gunsten der Zürich Versicherung, nun liegen die Akten beim eidg. Versicherungsgericht.

 Gibt es noch andere Geschädigte von der Zürich oder von anderen Ver(un)sicherungen?  Bin für jeden Ratschlag dankbar. Ihre Kirchenmaus

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